Epidemiologie ist eine
Grundlagenwissenschaft zur Krankheitsprävention
und spielt eine wesentliche Rolle in der Planung
und Bewertung gesundheitspolitischer Maßnahmen.
Im Zusammenhang mit Laborforschung wird sie eingesetzt,
um Risikofaktoren für Erkrankungen und Mechanismen
der Krankheitsentstehung zu klären und letztendlich
Strategien zu erarbeiten, wie Krankheiten zu verhindern
sind.
Das Instrument für die epidemiologische Bewertung
von Infektionskrankheiten ist in Deutschland das
(IfSG), in Kraft .
Dieses Gesetz umfasst Infektionen, die von Mensch
zu Mensch oder über Nahrungsmittel übertragen werden.
Die Lyme-Borreliose als die mit Abstand häufigste
durch Zecken übertragene Infektion in Mitteleuropa
wird in dem IfSG leider nicht berücksichtigt,
jedoch haben alle neuen Bundesländer und Berlin
Landesregelungen zur Meldung der Erkrankung und
der positiven Laborbefunde geschaffen, um ein epidemiologisches
Bild der Borrelien-Infektionen und der Krankheit
Lyme-Borreliose zu bekommen. |
|