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IZK-Institut für durch Zecken übertragbare Krankheiten e.V.  
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GIS zur Risikobewertung
     
Geografische Informationssysteme (GIS) sind bei Infektionen ein wichtiges Tool zur exakten epidemiologischen Beschreibung von Ursachen, Risiken und Ausbreitung solcher Erkrankungen - sowohl in der Veterinär- als auch in der Humanmedizin.

Mittels GIS ist es exakt möglich, auf die Fläche von Ländern und Verwaltungseinheiten „sandwich-artig” Daten zur Bevölkerung, Fauna, Flora, Geologie, Hydrologie, Klima und andere zu überlagern und zu analysieren. Es ergeben sich dann Cluster für Risikobereiche, deren Auswertung die Basis für Präventionsprogramme sind.
 
     
  Für die tick-borne diseases in Brandenburg ergeben dabei besondere Fragestellungen :  
Warum ist die Lyme-Borreliose in Brandenburg relativ häufig, obwohl der Anteil von Laub- und Mischwald als bevorzugtes Zeckenbiotop sehr gering ist ?  
Wie wird sich der geplante ökologische Waldumbau auf über 40% Laub- und Mischwald auf die Zeckendichte und damit auf das Infektionsrisiko auswirken ?  
Haben die langfristigen klimatischen Veränderungen (z.B. wärmere Winter) einen Einfluss auf die Zeckenpopulationen - werden es tatsächlich mehr ?  
     
  Für die Beantwortung solcher Fragen sind langfristige Untersuchungen erforderlich, wir halten Sie auf dem Laufenden.  
 
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